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	<title>Kommentare zu: Frage zum Übungsblatt 3, Aufgabe 2 f)</title>
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	<description>Weblog zur Einführung in die formale Logik [8. Jahrg.]</description>
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		<title>Von: Pablo Labhardt</title>
		<link>http://philsem.nns.ch/e-learning/logik/2014/wordpress/?p=1129#comment-15117</link>
		<dc:creator><![CDATA[Pablo Labhardt]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Oct 2014 13:11:40 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Lieber Fregil, lieber Roland, lieber Philipp

Gerne schliesse ich mich euren Kommentaren an. Ein weiterer Grund, warum Fregils Formalisierung mit dem Existenzquantor falsch ist, ist folgender:

Der Satz  «Jeder Professor, der einen anderen Professor bewundert, wird von diesem bewundert.» soll formalisiert werden. Korrigiert man nun Fregils Formalisierung, so dass alle x und y gebunden sind, ergibt sich folgendes Problem mit dem Existenzquantor:

Folgende Annahmen sollen vorgenommen werde:
a) es gibt drei Professoren Prof-1, Prof-2 und Prof-3.
b) Prof-1 bewundert Prof-2 und Prof-2 bewundert Prof-1.

Mit a) und b) wäre Fregils korrigierte Formalisierung bereits wahr, da der Existenzquantor bloss fordert, dass ein Professor, der mindestens einen anderen Professoren bewundert, mindestens ebenfalls von diesem bewundert wird.

Problematisch wird es, wenn man folgende Annahme hinzunimmt:
c) Prof-1 bewundert Prof-3, aber Prof-3 bewundert Prof-1 nicht.

Dann wäre die Formalisierung mit einem Existenzquantoren immer noch wahr, da Annahmen a) und b) ihn wahr machen. Die drei Annahmen a)-c) machen den ursprünglich zu formalisierenden Satz «Jeder Professor, der einen anderen Professor bewundert, wird von diesem bewundert.» aber falsch. 

Deshalb ist es unzulässig, einen derartigen Satz mit einem ∃x... zu formalisieren.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Fregil, lieber Roland, lieber Philipp</p>
<p>Gerne schliesse ich mich euren Kommentaren an. Ein weiterer Grund, warum Fregils Formalisierung mit dem Existenzquantor falsch ist, ist folgender:</p>
<p>Der Satz  «Jeder Professor, der einen anderen Professor bewundert, wird von diesem bewundert.» soll formalisiert werden. Korrigiert man nun Fregils Formalisierung, so dass alle x und y gebunden sind, ergibt sich folgendes Problem mit dem Existenzquantor:</p>
<p>Folgende Annahmen sollen vorgenommen werde:<br />
a) es gibt drei Professoren Prof-1, Prof-2 und Prof-3.<br />
b) Prof-1 bewundert Prof-2 und Prof-2 bewundert Prof-1.</p>
<p>Mit a) und b) wäre Fregils korrigierte Formalisierung bereits wahr, da der Existenzquantor bloss fordert, dass ein Professor, der mindestens einen anderen Professoren bewundert, mindestens ebenfalls von diesem bewundert wird.</p>
<p>Problematisch wird es, wenn man folgende Annahme hinzunimmt:<br />
c) Prof-1 bewundert Prof-3, aber Prof-3 bewundert Prof-1 nicht.</p>
<p>Dann wäre die Formalisierung mit einem Existenzquantoren immer noch wahr, da Annahmen a) und b) ihn wahr machen. Die drei Annahmen a)-c) machen den ursprünglich zu formalisierenden Satz «Jeder Professor, der einen anderen Professor bewundert, wird von diesem bewundert.» aber falsch. </p>
<p>Deshalb ist es unzulässig, einen derartigen Satz mit einem ∃x&#8230; zu formalisieren.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von: Philipp</title>
		<link>http://philsem.nns.ch/e-learning/logik/2014/wordpress/?p=1129#comment-14740</link>
		<dc:creator><![CDATA[Philipp]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Oct 2014 16:41:02 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die beiden letzten beiden y sind zudem durch keinen Quantor gebunden. Das ist eine offene Formel und somit unmöglich die Formalisierung irgendeines normalsprachlichen Satzes. 

Liebe Grüsse
Philipp]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die beiden letzten beiden y sind zudem durch keinen Quantor gebunden. Das ist eine offene Formel und somit unmöglich die Formalisierung irgendeines normalsprachlichen Satzes. </p>
<p>Liebe Grüsse<br />
Philipp</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Fregil</title>
		<link>http://philsem.nns.ch/e-learning/logik/2014/wordpress/?p=1129#comment-14660</link>
		<dc:creator><![CDATA[Fregil]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Oct 2014 11:54:45 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Lieber Roland,

vielen Dank für deine prompte Antwort.

Liebe Grüsse,

Fregil]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Roland,</p>
<p>vielen Dank für deine prompte Antwort.</p>
<p>Liebe Grüsse,</p>
<p>Fregil</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Roland Spalinger</title>
		<link>http://philsem.nns.ch/e-learning/logik/2014/wordpress/?p=1129#comment-14658</link>
		<dc:creator><![CDATA[Roland Spalinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Oct 2014 11:51:13 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Lieber Fregil
Der Satz &quot;Jeder Professor, der einen anderen Professor bewundert, wird von diesem bewundert.&quot; beinhaltet keine Existenzvoraussetzung. Das heisst, dass der Satz auch dann wahr ist, wenn es gar keinen Professor gäbe. Dies schliesst deine Formalisierung jedoch aus, wodurch sie keine korrekte Formalisierung des normalsprachlichen Satzes ist.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Fregil<br />
Der Satz &#8222;Jeder Professor, der einen anderen Professor bewundert, wird von diesem bewundert.&#8220; beinhaltet keine Existenzvoraussetzung. Das heisst, dass der Satz auch dann wahr ist, wenn es gar keinen Professor gäbe. Dies schliesst deine Formalisierung jedoch aus, wodurch sie keine korrekte Formalisierung des normalsprachlichen Satzes ist.</p>
]]></content:encoded>
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