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	<title>Kommentare zu: Quantifyer shift fallacy</title>
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	<description>Weblog zur Einführung in die formale Logik [8. Jahrg.]</description>
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		<title>Von: Simon Rüttimann</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Simon Rüttimann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Dec 2014 20:11:45 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Simon Rüttimann</title>
		<link>http://philsem.nns.ch/e-learning/logik/2014/wordpress/?p=1463#comment-28229</link>
		<dc:creator><![CDATA[Simon Rüttimann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Dec 2014 19:44:18 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Liebe Jolanda

Beachte: Mit dem Quantorentausch wird hier keine äquivalente Formel gebildet, sondern eine subalterne (∀y∃xRxy folgt aus ∃x∀yRxy, aber nicht umgekehrt).

∃x∀yRxy ist die stärkere Behauptung: &quot;Es gibt Dinge, zu denen alles in der Beziehung R steht.&quot;

Hingegen behauptet ∀y∃xRxy lediglich: &quot;Für alles gilt, dass es mit mindestens etwas in einer Beziehung R steht.&quot;  

Nehmen wird z.B. den Satz &quot;Jeder hat Verwandte.&quot; (∀y∃xRxy) Daraus folgt natürlich nicht, dass jemand ein Verwandter von allen ist (∃x∀yRxy).


Vielleicht hilft es dir, wenn du dir bewusst machst, welcher Operator jeweils der Hauptoperator der Formel ist. Hierzu kannst du die folgenden zusätzlichen Klammern setzen: ∀y(∃xRxy) ∃x(∀yRxy)

Deine Überlegung mit dem &quot;sicheren Wert&quot; erachte ich als problematisch, denn die beiden Formeln behaupten völlig Unterschiedliches. (Der zulässige quantifier shift beruht ja nicht auf einer Äquivalenzrelation, sondern auf einer Folgerungsbeziehung)

Herzlich, Simon]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Jolanda</p>
<p>Beachte: Mit dem Quantorentausch wird hier keine äquivalente Formel gebildet, sondern eine subalterne (∀y∃xRxy folgt aus ∃x∀yRxy, aber nicht umgekehrt).</p>
<p>∃x∀yRxy ist die stärkere Behauptung: &#8222;Es gibt Dinge, zu denen alles in der Beziehung R steht.&#8220;</p>
<p>Hingegen behauptet ∀y∃xRxy lediglich: &#8222;Für alles gilt, dass es mit mindestens etwas in einer Beziehung R steht.&#8220;  </p>
<p>Nehmen wird z.B. den Satz &#8222;Jeder hat Verwandte.&#8220; (∀y∃xRxy) Daraus folgt natürlich nicht, dass jemand ein Verwandter von allen ist (∃x∀yRxy).</p>
<p>Vielleicht hilft es dir, wenn du dir bewusst machst, welcher Operator jeweils der Hauptoperator der Formel ist. Hierzu kannst du die folgenden zusätzlichen Klammern setzen: ∀y(∃xRxy) ∃x(∀yRxy)</p>
<p>Deine Überlegung mit dem &#8222;sicheren Wert&#8220; erachte ich als problematisch, denn die beiden Formeln behaupten völlig Unterschiedliches. (Der zulässige quantifier shift beruht ja nicht auf einer Äquivalenzrelation, sondern auf einer Folgerungsbeziehung)</p>
<p>Herzlich, Simon</p>
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