Traditionelle Logik (AEIO und U) und DNA/RNA

von

Mir ist nun klar geworden, wieso sich die klassische Logik derart lange halten konnte: sie ist in unserer DNA eingeprägt, was bereits Aristoteles erkannt haben muss!

Die kodierenden Bausteine der DNA sind die Basen:

– guAnin (Guanin)
– adEnin (Adenin)
– thImin (Thymin)
– cytOsin (Cythosin)

Die Chemiker haben die klassisch logischen Abkürzungen A, E, I und O nicht erkannt, und sie verwenden stattdessen G, A, T, C.

Es ist nun klar, wieso A und O beziehungsweise E und I im logischen Quadrat kontradiktorisch sind. An die jeweilige Stelle treten genau jene Basenpaare, die sich in der Doppelhelix verbinden (G-C und A-T), d.h. die eine Base ist die Negation der anderen.

Jetzt stellt sich noch die Frage, wieso U in der Reihe fehlt. Nun, auch darauf gibt uns die Genetik eine einfache Antwort, wir müssen uns nur auf den U-rsprung der Evolution besinnen. U steckt in der RNA, in welcher das

– Uracil

die Stelle von Thymin einnimmt (U paart sich mit A).

Die Evolution und die Genetik verraten uns somit, dass die klassische Logik

U-nvollständig

ist.

Nachdem nun alle Prämissen vorliegen, kommen wir zum Schluss und zum Beweis der eingangs formulierten Hypothese:

Aristoteles hat die Bausteine der DNA und deren Rolle bei der Zellteilung, Fortpflanzung und Evolution völlig richtig erkannt. Nach reiflicher Überlegung ist er jedoch zum Schluss gelangt, dass seine Zeitgenossen nicht in der Lage waren, mit einer derart tiefgreifenden Erkenntnis umzugehen. So hat er dieses Wissen der Menschheit in logisch verschlüsselter Form vermacht.

qed

Stefan

leere Begriffe

von

Hallo Zusammen!

Ich hätte da eine kurze Frage zur heutigen Vorlesung: Folie 18: „In der traditionellen Logik gibt es keine leeren Begriffe“. Könnte jemand ein Beispiel geben für einen leeren Begriff? Ich habe gesucht und keines gefunden… Ein Beispiel würde mir erleichtern, diese Aussage zu verstehen : )

Vele liebe Dank ond es liebs Grüssli
Corinne

Gruppenmitglieder gesucht!

von

Liebe Studierende,

unsere Übungsgruppe quodlibet hat sich etwas verkleinert, weswegen wir auf diesem Weg nach neuen Gruppenmitgliedern suchen möchten. Wir treffen uns jeweils am Dienstagmorgen (10.15-12.00 Uhr), um das Aufgabenblatt gemeinsam zu besprechen und allfällige Fragen zu diskutieren. Sollte darüber hinaus Bedarf für zusätzliche Treffen bestehen (beispielsweise vor der Prüfung im Dezember), würde uns zudem der Freitagmorgen (ebenfalls von 10.15-12.15 Uhr) zur Verfügung stehen.

Falls ihr Interesse habt, könnt ihr uns via E-Mail (andreaslorenz.brugger@uzh.ch) oder Handy (079 7380580) kontaktieren.

Liebe Grüsse,

Andy und Dimitri

Neue Übungsgruppe

von

Hallo,

aus meiner alten Übungsgruppe haben sich leider alle „verabschiedet“.

Falls in einer anderen Gruppe noch Platz ist, oder jemand mit ähnlichem Problem eine neue bilden möchte, bitte melden.

Gruss

Christian

Vorlesungsbeginn: 2. Woche

von

Liebe Logikerinnen und Logiker,

Wir hoffen, dass Sie die Semesterferien gut überstanden und nicht alle Grundlagen aus Logik I vergessen haben. Die Vorlesung und die Übung zur Einführung in die formale Logik II beginnt erst in der zweiten Vorlesungswoche. Tutorate werden ebenfalls erst ab der zweiten Woche stattfinden (der neue Tutoratsplan wird in der ersten Vorlesung am 25. 9. bekannt gegeben).

Herzliche Grüsse und alles Gute bis dahin,

Christoph Pfisterer

Unklarheiten

von

Hallo!

Ich habe noch einige Fragen:

  1. VL 5, Folie 17: Ich habe immer noch nicht verstanden, wie das „Zurückführen“ funktioniert. Ist es so, dass man probieren muss, bis man die richtige Wahrheitsverteilung erhält oder gibt es ein „schnelles Verfahren? Ich verstehe das anhand der Vorlesungsfolien nicht…
  2. Übung 7, Aufgabe 4d: Ich würde den Schluss wie folgt formalisieren: A -> B, A, Also B. A: Charlotte kommt mit Männern gut aus. B: Die Männer vergöttern Charlotte.  Dies wäre ein gültiger Schluss, nach dem Schema „modus ponendo ponens“. Was mache ich falsch?
  3. aus derselben Übung, Aufgabe k: Hier würde ich formalisieren A v B, B, Also -A (Affirmation eines Adjunktionsglieds). Der  Schluss ist jedoch in der Musterlösung gültig. Das verstehe ich nicht.